Klaus Lange, jetzt Mentor

Interview mit unserem Neu-Mentor Klaus Lange
Herr Lange, Sie sind seit kurzem Mentor bei den „Mentoren für Unternehmen in Schleswig-Holstein“.
- Was hat Sie bewogen, Mentor zu werden?
Meinen Ruhestand möchte ich aktiv und lebendig gestalten und dabei meine Zeit sinnvoll nutzen. Ich finde es erfüllend, wenn ich dabei andere Menschen und Organisationen unterstützen kann, in dem ich meine Erfahrungen erneut anwende und weitergebe. Bereichernd ist für mich, dass ich dabei auf interessante Persönlichkeiten treffe und meinen Horizont mit neuem Wissen und Kenntnissen erweitere.
- Welche Kenntnisse und Erfahrungen bringen Sie aus Ihrer Berufslaufbahn mit?
Ich verfüge über grundlegende Kenntnisse wie ein pharmazeutischer Produktionsbetrieb aufgebaut ist und funktioniert. Dabei kann ich technische und operative Exzellenz mit unternehmerischem Denken verbinden. Ich habe erfolgreich Investitionsprojekte in zweistelliger Millionenhöhe umgesetzt und in internationalen Performance- und Transformationsprogrammen verantwortlich mitgewirkt. Als Brückenbauer zwischen Technik und Management habe ich komplexe Projekte gesteuert, funktionsübergreifende Zusammenarbeit gefördert und strategische Entscheidungen durch fundierte operative und technologische Expertise unterstützt.
- Wo und in welchem Umfang möchten Sie in Zukunft Ihre Schwerpunkte als Mentor setzen?
Zukünftig möchte ich meine Kompetenzen und Erfahrungen als Mentor und damit Dialogpartner ehrenamtlich anwenden. Hier kann ich mir mehrere Ansatzpunkte vorstellen. Von Start-Up Konzepten über die Etablierung funktionierender Abläufe zu performanten Prozessen gibt es unzählige Herausforderungen, die analysiert und durch Coaching optimiert werden können.
- Wir würden auch gerne Persönliches über Sie erfahren: Herkunft, Alter, Familienleben, Hobbys, andere Ehrenämter, usw.
Ich bin 1961 in Bremerhaven geboren und lebe mit meiner Frau seit 1996 in der schönen Probstei (Landkreis Plön). Wir sind kinderlos, haben neben 3 Nichten und einem Neffen noch 3 weitere Patenkinder. In unserer Freizeit pflegen wir unsere Beziehungen zu Familie und Freunden. Darüber hinaus entdecken wir gerne Natur, Land, Leute, Kulinarik und Kultur bei Reisen und Ausflügen, zumeist mit unserem Wohnmobil. Weitere Hobbys sind Fahrradfahren, Wandern, Fotografie und die Pflege unseres Gartens.
- Sind Sie auch mit anderen Organisationen vernetzt? Sehen Sie Synergieeffekte, die Sie für die Mentoren nutzen können?
Aufgrund meiner jahrzehntelangen Tätigkeit in Konzerngesellschaften, in denen es üblich war, die benötigten Kompetenzen intern abzurufen/anzubieten, war ich eher intern als außerhalb des Betriebes vernetzt. Das Netzwerk der Mentoren bietet mir nun die Möglichkeit, mich mehr lokal und in andere Branchen hinein zu vernetzen.
- Was gefällt Ihnen an den Mentoren?
Der Verein ist breit aufgestellt und kann seine Mandanten professionell beraten und betreuen. Die Möglichkeit, meine Kenntnisse hier einzubringen, als auch die Zusammenarbeit mit Menschen motivieren mich sehr.
Durch Bearbeiten aktueller Fragestellungen und Herausforderungen bleibe ich hoffentlich geistig flexibel und mental auf der Höhe der Zeit.