Fortbildung in Dersau

 

Fast geschlossen fanden sich die Mitglieder des Vereins „Mentoren für Unternehmen in Schleswig-Holstein e.V.“ zur jährlichen Fortbildung in Leibers Galerie Hotel in Dersau ein.

Das Vorstandsteam hatte ein umfangreiches Programm vorbereitet. Eine bunte Mischung aus Vorträgen, die der Kompetenzerweiterung dienen, aus gesellschaftspolitischen/wirtschaftlichen Beiträgen und aus einem gesellschaftlichen Teil. Nach einem Frühstücksimbiss eröffnete die 1. Vorsitzende Dorothee Thomanek das Meeting mit umfangreichen Informationen über die Beratungsmandate und deren Kennzahlen. Die Statistik zeigt, dass das Team erfolgreich ist und dass die Tätigkeit Spaß macht.

Den Eröffnungsvortrag hielt Prof. Dr. Reiner Nawrath zum Thema „Wird im Alter alles schlechter – was passiert mit unserem Gehirn“. Nach einer Kaffeepause widmete man sich dem Flüchtlingsthema. Henner Meckel gab in seinem Vortrag einen Überblick über die Situation und zeigte Möglichkeiten der Unterstützung durch die Mentoren auf. Nach einem köstlichen Mittagesessen sprach der ehemalige Wirtschaftsprüfer Henning Wolf von den Wirtschaftssenioren Hamburg über verschiedene Arten der Unternehmensbewertung. Im Anschluss daran refereierte die Rechtsanwältin und Notarin Kathrin Ackermann über das Thema „Nachfolgemanagement – Was Berater bei der Unternehmensnachfolge beachten sollten“. Nach einer weiteren Kaffee-Pause gab Karsten Kahlcke einen Überblick über die „Wirtschaft im Wandel“.

Der gesellschaftliche Teil wurde durch einen Sektempfang des Mentors Jens Brendel eröffnet, der eine Kostprobe seines Riesling-Winzersekts vom eigenen Weingut präsentierte. Der Abend klang aus bei einem wunderbaren 3-Gang-Menue, Musikeinlagen von Peter Laubach und Gedichten von Hans-Heinrich Langholz.

Einer der Höhepunkte folgte am nächsten Tag: Insolvenzverwalter Reinhold Schmid-Sperber von der Kanzlei Reimer-Rechtsanwälte  schilderte amüsant und lehrreich am Beispiel der „MS Deutschland“ was man bei einer Insolvenz (bzw. vorher) lernen kann.

Susanne Dreßler, Leiterin der Förderlotsin der Investitionsbank Schleswig-Holstein, informierte im Anschluß anschaulich und kompetent über die Förderprogramme des Landes Schlewig-Holstein.

In drei Workshops erarbeiteten die Mentoren in jeweils drei Teams Verbesserungspotenzial zum Thema

  • Öffentlichkeitsarbeit/Pressearbeit
  • Neukunden-/Projektakquise
  • Erstkontakt/ Inhalt von Beratungsgesprächen.

Jeweils ein Gruppenmoderator präsentierte die Ergebnisse.

Die Fortbildung endete mit einem leckeren Mittagessen und der Verabschiedung der Gäste. Wir waren uns alle sicher: diese Zeit war gut eingesetzt, wir kommen wieder!