Das Geheimnis erfolgreicher Firmen

Die meisten Unternehmer scheitern in den ersten 5 Jahren und bei der Mehrzahl
ist nicht die fachliche sondern die Eignung als Unternehmer.  Zu geringes Eigenkapital,  Finanzierungsfehler, fehlende kaufmännische Kenntnisse, Mängel im Businessplan, falsche Markteinschätzung der Geschäftsidee, familiäres Umfeld, Selbstüberschätzung,  Streit unter Gründern,  fehlende Innovationspotenziale sind die Hauptursachen des Misserfolges.

Michael Gerber, erfolgreiche Unternehmensberater mit langjähriger Expertise, hat 5 Prinzipien die eine richtige Unternehmensführung bestimmen, entwickelt.

Das Prinzip des Lebens

Erschaffen Sie eine Firma, die ihrem Leben dienlich ist. Werden Sie sich zuerst darüber klar, worin ihr persönliches Hauptziel besteht. Haben sie dieses Ziel gefunden, verfügen sie über eine unerschöpfliche Quelle von Energie und Motivation.

Das Prinzip des Führens

Der Inhaber der Firma benötigt eine Vision, aus der er ein strategisches Ziel entwickelt. Dieses strategische Ziel ist das Prinzip seiner Unternehmensführung. Es ist die Fähigkeit, das langfristige Ziel mit der täglichen Arbeit zu verbinden. So behalten Sie die Übersicht.

Das Prinzip „Daran, nicht Darin“ zu arbeiten

Sie können im 21. Jahrhundert nicht mehr eine Firma nach den Prinzipien der Manufaktur des 18. Jahrhunderts führen. Damals galt es, das Produkt und den Produktionsprozess zu beherrschen. Wer heute noch so denkt, sitzt einem „fatalen Trugschluss“ auf, wie Michael Gerber sagt. Es geht heute darum, die Firma als das Produkt zu begreifen.

Wie das aussehen soll? Entwickeln sie einmal – beispielhaft – ein Franchise-Modell! Ein Franchise-Konzept ist der Inbegriff einer systematisierten Firma. Es läuft und läuft und läuft. Wenn sie möchten, können sie dieses Modell realisieren. Sie können aber auch ihre Firma so systematisieren, das auch diese läuft und läuft und läuft.

Das Prinzip der Systematisierung

Systematisches Denken ist einem E-Myth Unternehmensführer zur zweiten Natur geworden. Das konsequent entwickelte System ist in sich stabil. Die Abläufe greifen klar geregelt ineinander. Jeder kennt seine Verantwortung. Die Effizienz ist hoch, ohne dass dem Personal die Arbeit wie Rudern in der Galeere erscheint. So wird es einfach, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu rekrutieren, die wiederum zur Effizienz und zum Erfolg beitragen.

Das Prinzip der Geschäftsentwicklung

Die Anpassung einer Firma muss systematisch in einem steten Zyklus von Innovation, Quantifizierung und Orchestrierung erfolgen. Innovation bedeutet hier die Arbeit am System der Firma. Quantifizierung ist die Beschreibung der Auswirkungen der Geschäftssysteme in Zahlen. Zahlen sind die Fakten des Geschäftslebens. Nur diese zählen wirklich. Orchestrierung bedeutet, den subjektiven Faktor systematisch zurückzudrängen. Denn Beliebigkeit und freies Ermessen sind die Störfaktoren der Systematisierung.

Somit sind es fünf einfache, klare Prinzipien. Jedes lässt sich in wenigen Sätzen umreißen. Sie zu leben bedeutet, eine Firma zu einem stabilen System zu transformieren, und dies wiederum heißt sie auf ein strategisches Ziel auszurichten.

Nachzulesen im Buch „Das Geheimnis erfolgreicher Firmen“