„Mentoren für Unternehmen in Schleswig-Holstein“ sind beim EXIST-Forschungs-Transfer-Programm an der Uni Kiel erfolgreich mit im Team

15„EXIST“ ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, mit dem Existenzgründungen aus der Wissenschaft gefördert werden. Ziel ist dabei, das Gründungsklima an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu verbessern. Darüber hinaus sollen die Anzahl und der Erfolg technologieorientierter und wissensbasierter Unternehmensgründungen erhöht werden.

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) beteiligt sich an „EXIST“ und hat dafür extra vier Mitarbeiter für jeweils ein Fördervorhaben eingestellt. Die CAU ist der Antragsteller für das EXIST Fördervorhaben und begleitet das Gründungsteam in wissenschaftlichen und technologischen Fragestellungen mit Hilfe von Coaches. Neben einem Professor der Universität ist auch ein betriebswissenschaftlicher Coach zwingend vorgeschrieben. Klaus Kophstahl, einer der „Mentoren für Unternehmen in Schleswig-Holstein“ hat diese Aufgabe übernommen.

„Ich habe mich über das Angebot bei EXIST mitzuwirken sehr gefreut“ betont Kophstahl, „auch weil die Aufgabe viele Ähnlichkeiten mit meinem eigenen früheren Berufsleben hat. Ich habe auch eine aus Fördergeldern entstandene Firma geführt. Es bringt mir sehr viel Spaß, meine Erfahrungen in solche Projekte einzubringen.“

Klaus Kophstahl wirkt bisher in zwei Projekten als Coach mit. Für beide innovativen Projekte stehen in Phase I, (Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technischen Realisierbarkeit durchführen, Prototypen entwickeln, einen Businessplan ausarbeiten und ein Unternehmen gründen) über einen Zeitraum von maximal 18 Monaten ca. 750 000 Euro zur Verfügung.

Beim ersten Förder-Projekt handelt es sich um einen Radar-Sensor zur Messung von gesundheitsschädlichen Feinstaub-Emissionen. Uni-Absolventen entwickeln ihn und er soll in der Lage sein, die durch Verbrennung entstehenden Emissionen nicht nur in Sekundenschnelle zu messen, sondern auch gleichzeitig auszuwerten. Beim zweiten Projekt wird die Entwicklung einer Software gefördert, mit der es möglich sein soll, Getriebe, z.B. Windkraftanlagen geräuscharm zu betreiben.

„Ich bin sehr gespannt, wie es mit den beiden Projekten weiter geht und werde ihnen – falls gewünscht – auch über das EXIST-Programm hinaus weiterhin als Mentor zur Seite stehen“ versichert Klaus Kophstahl, „und ich bin auch bei zukünftigen EXIST-Projekte gerne wieder als Coach mit im Team“.

10.11.21, gez. Katharina Schoonejans, PressekontaktKlaus Kopstahl